SchülerInnen
des Borg 3 erforschen kulturelles (Gedanken) Erbe
Ein Projekt gegen Abschiebung, Ausgrenzung und Rassismus

KLUB
ZWEI IN ZUSAMMENARBEIT MIT SCHÜLER/INNEN
DES BORG 3
In Anlehnung an „Alle
haben das Recht, Rechte zu haben“
Hannah Arendt in ihrem Buch „Elemente und Ursprünge totaler
Herrschaft“ (1951 USA)
Im Projekt mit Klub Zwei – Simone Bader und Jo Schmeiser – geht
es um Zivilcourage, Verantwortung, Solidarität und Handlungsfähigkeit.
Ausgangspunkt ist das Engagement der Schüler/innen für
das Bleiberecht einer Schülerin des Borg 3. Am Ende dieses Schuljahres
möchten wir mit Postkartenserien die für uns wichtigen
Fragen noch einmal in den Raum stellen bzw. schicken.

Presse Aktion im Schulhaus14. Oktober 2010

Presse Aktion im Eingangsbereich 14. Oktober 2010

Presse Aktion an der Schulfassade 14. Oktober 2010

Plakatproduktion für
die Demonstration 18.Oktober 2010


Montag 7.3.2011 Stadtkino Wien
Projektstart "Liebe Geschichte"
Ein Dokumentarfilm von Klub Zwei
Wie gehen Frauen mit der Rolle ihrer Familie im Nationalsozialismus
um?
Einführung und Diskussion zum Thema

Montag 28.3.2011
Projektnachmittag " Warum bin ich rassistisch?"
Recherche und erste persönliche Überlegungen zum Thema

Montag 4.4. 2011
Projektnachmittag: Entwurfsarbeit
mögliche Statements für einen öffentlichen Raum
Entwürfe für Postkartenserien in Kleingruppen

Montag 2.5. 2011
Diskussion, Treffen mit Carlos Toledo
Feedback zur Grafik der Postkarten –Entwürfe
TOLEDO i DERTSCHEI (www.tid.nextroom.at)
Büro für Gestaltung und Grafikdesign in Wien
POSTKARTEN

Kadhiga, Anna, Signy, Maria, Benjamin (6b und 8b)

Judith, Aleksandra, Michaela, Caro (6d)

Bea, Nezar, Petra, Caro, Michaela, Ada
Dieses
Projekt wurde als eines von 77 Projekten von einer Fachjury aus über 100 Konzepteinreichungen zur Schulaktion „Kulturelles
Erbe. Gestalte die Zukunft“ für eine finanzielle Unterstützung
ausgewählt. Die Jury hat neben der Intensität der inhaltlichen
Auseinandersetzung mit dem Thema auch die Originalität und Kreativität
des Projektzugangs bewertet.
Die Schulaktion wurde vom Bundesministerium für Unterricht,
Kunst und Kultur initiiert und verfolgt die Zielsetzung, das Bewusstsein
von jungen Menschen für die Bedeutung des kulturellen Erbes
zu stärken. Die Initiative wurde gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt,
der Österreichischen UNESCO-Kommission und KulturKontakt Austria
im Schuljahr 2004/2005 gestartet.
Österreichweit setzen sich derzeit etwa 4000 Schülerinnen und
Schüler mit den vielfältigen Formen des kulturellen Erbes
auseinander. Die Bandbreite reicht von der Erforschung historischer
Kulturstätten über die Erkundung moderner Architektur bis
hin zur mit Beschäftigung mit Musik, Sprache und Handwerk.